How to: Pure Storage integrates into Windows Admin Center - a plugin that Windows admins will love!

Auf der Microsoft Ignite 2018 wurde die Preview der Pure Storage Integration für Microsoft Admin Center (als "Project Honolulu" announced in 2017) gezeigt. Die Integration wurde getestet und optimiert. Im Zuge der diesjährigen Ignite (vom 4.-8. November 2019) in Orlando/Florida kann man definitiv sagen der Entwicklungsaufwand hat sich gelohnt. Das Tool ist genial!


Mit Windows Admin Center wurde ein Microsoft Management-Tool geschaffen um einzelne Server, Cluster oder Computeressourcen zu verwalten. In der Vergangenheit musste über die MMC oder RSAT Tools gearbeitet werden. Die bereits durchgeführten Neuinstallationen nehmen laut Microsoft exponentiell zu.



Die Admin Center Integration unterstützt Pure Storage on-premise FlashArrays oder CloudBlockStore Systeme.


Windows Admin Center

Man kann bei der Installation von Windows Admin Center zwischen 4 Installationstypen wählen: Ich habe im Zuge der Tests WAC (= Windows Admin Center) im sogenannten "Gatewayserver"-Typ installiert. Hier wird eine dedizierte VM für den Betrieb von WAC verwendet. Es ist auch eine hochverfügbare Auslegung - ein Clustering - des WAC möglich.


Systemvorraussetzungen


WAC kann auf Windows 10 (Version 1709 >), Windows Server 2016 und Windows Server 2019 installiert werden. Für die Benutzung und Verwaltung des Tools wird nur eine unterstützter Webbrowser (MS Edge, Chrome) benötigt. Über eine geschützte HTTPS-Verbindung kann man dann WAC verwenden.


Die benötigten Systemressourcen sind minimal. Ich kam hier mit 4GB. 2vCPUs und einer provisionierten vDisk von 90GB aus (skaliert mit der Anzahl der Operators in WAC).



Erweiterte Informationen zum Windows Admin Center entnehmen sie der Windows Admin Center Dokumentation.


Die Pure Storage Integration


Mit der Windows Admin Center Integration setzt Pure Storage dort an, wo sich das hilfreiche Pure Storage VMware Plugin bereits mehrfach bewährt hat. Wer mit dem VMware und Pure Storage + Plugin arbeitet, weiß wie einfach Storageoperationen sein können. Nun sollen die Mehrwerte der VMware-Integration auch für Windowskomponenten zugänglich werden.


Key-Features im Überblick


Die Integration unterstützt einen Administrator im Alltag mit den nachfolgenden bereits verfügbaren Features:

  • Anbindung von mehreren on-premise und Cloud FlashArray Systemen

  • Dashboardüberblick auf Kennzahlen des angebundenen Systems (keine einzelnen Volumes). Derzeit bereits möglich auf: IOPS, Brandbreite und Latenz

  • Erstellung/Verwaltung von Protection Groups

  • Erstellung/Verwaltung von einzelnen Hosts und Host Groups - beinhaltet das Verwalten von iSCSi-IQNs und WWNs

  • Erstellung/Verwaltung von Volumes

  • Verwaltung von Initiatoren der im Admin Center hinterlegten Server

  • Prüfung und Anwendung von Best-Practicevorgaben


Key-Benefits of WAC-Integration


Mit der Pure-WAC Integration ist es nun möglich, das Windows-/Server Administratoren ihre Speicherressourcen selbst provisionieren. Es gibt auch in der großteils virtuellen Infrastruktur immer wieder physische Server-Standalones/Cluster anzubinden. Auch RAW-Devicemappings (RDMs) an virtuelle Maschinen werden bei einigen Applikationen (z. B. Datenbanken/-cluster, Exchange-DAGs) nach wie vor gefordert. Damit Serveradministratoren dies selbst durchführen können, ist es nun möglich dank der Integration auch aus dem Windows Admin Center zu arbeiten. In Zukunft ist kein Storageadministrator notwendig um Volumes anzulegen oder zu verbinden. Mit der Integration ist es Serveradministratoren zudem möglich einfaches oberflächliches Monitoring des Storage durchzuführen.


Einrichtung Pure Storage Integration


Nach der Vorbereitung des WAC Servers muss zuerst die Pure Storage Erweiterung installiert werden. Dies kann mit wenigen Klicks direkt aus dem Webbrowser erledigt werden. Das Windows Admin Center ist über https://*your-wac-server*/ erreichbar. Im oberen Teil der Webkonsole findet man die Einstellugen zur Installation der Integration:



Die Vorbereitung des Plugins ist hiermit abgeschlossen und es können anschließend die FlashArrays verbunden werden. Die Verbindung kann man über das Dashboard oder die Integration herstellen. Ich habe bereits vorab einen entsprechenden lokalen Funktionsbenutzer auf den FlashArrays angelegt, welche "storage admin" Rechte besitzen. Die zugewiesene Rolle "storage admin" ist für WAC ausreichend.


Die Anbindung des FlashArrays erfolgt über die VIP (virtual ip) und den zuvor angelegten Funktionsbenutzer.

That's the configuration!


Ich habe mir im Zuge des Tests ebenfalls eine Test VM erstellt und in WAC integriert. Wir arbeiten in allen nachfolgenden Schritten mit dieser Maschine: PoC-VM01 mit der IP-Adresse 10.100.112.75.


How to use: Pure Storage integration


In der Übersicht der integrierten FlashArrays bekommt man auf einen Blick relevante Informationen zur Speicherauslastung und den Performancedaten. In der verfügbaren Version ist es nicht möglich granularere Informationen (Filtering) einzustellen. Die Anzeige ist jedoch dynamisch-live und aktualisiert sich selbst. Für einen Serveradministrator sollte dies an der Stelle jedoch ausreichen.


Optimieren Sie Ihre Umgebung


Wie bereits angesprochen, werden eingebundene Server in WAC automatisch per Background-Task mit Informationen zu Initiatoren (FC, iSCSi) im Register "Initiators" angezeigt. Hier hat man die Möglichkeit die Server auf Best-Practicekonfigurationen zu prüfen und sogar anpassen zu lassen. Dieses Feature ist genial und erleichtert in großen Umgebungen erheblich die Einrichtung der Storageanbindung! Sie kennen dies eventuell bereits von der Pure Storage VMware-Integration.


Ein "nice to have" an dieser Stelle wäre es, wenn man die erkannten Server hier per Klick zum Pure Storage Host mit verknüpften Initiatorinformationen machen könnte.

Ich habe mit wenigen Klicks und einem Serverreboot (dieser ist unabhängig der Integration immer nötig) einen Best-Practice konformen Host.


Erstellung eines Hosts


Die zu Testzwecken erstellte VM "PoC-VM01" wurde über "New Host" und dem hinzufügen der iSCSi/IQN auf dem FlashArray angelegt.

Ein kurzer Blick in die Weboberfläche und das Audit Trail von Purity zeigt: es werden entsprechende API-Calls in der normalen Befehlssyntax gemacht. Der Host wurde entsprechend auf dem System generiert.


Bereitstellung eines iSCSi Volumes


Der vorbereitete und angebundene Host soll nun ein 10GB Volume über iSCSi gemappt bekommen. Hierzu erstellte ich mit "PURE-X50-1-PoC-VM01-VOL01" ein Volume und mappe dies mit wenigen Klicks an den Host PoC-VM01.

An dieser Stelle leider weniger optimal: es ist in der WAC Version 1901 noch nicht möglich über die Webkonsole den iSCSi-Initiator der Maschinen zu verwalten. Ich musste hier eine RDP-Sitzung auf die Testmaschine aufbauen und händisch den das iSCSi-Target definieren und verbinden.

Nach der Verbindung wird auch "instant" das Testvolume mit 10GB angezeigt.

Die verbleibenden Doings werden wieder vollständig über WAC gemacht. Wir wechseln hier innerhalb der Webkonsole auf die angebundene Test-VM "PoC-VM01" und in den Reiter "Speicher", wo ich zuerst den neuen Datenträger initialisiere.

Auf dem initialisierten Datenträger muss nun noch das Volume erstellt werden. Dies erfolgt wie gewohnt mit der Vergabe eines Laufwerkbuchstaben und einem optionalen Volumenamen (hier zur eindeutigen Identifizierung gleich dem Array-Volumenamen).

Man kann auch alle durchgeführt/getriggerten Operationen im Sideboard des WACs jederzeit tracken und nachverfolgen.

Ich hoffe obig genannte und vermisste Features wie z. B. die iSCSi-Verwaltung der Windowsserver werden auch noch entwickelt und stehen bald zur Verfügung.


To wind up: ein rundum gelungenes Tool um Storage mit Pure Storage noch einfacher zu machen und Ihren täglichen Adminbetriebs weiter zu vereinfachen.


Weitere Infos - Links


Sämtliche offiziell veröffentlichten Einstellungsmöglichkeiten in der GUI, aber auch CLI können über die "on-board" User Guides der Pure Storage Systeme nachgelesen werden.


Im Purity Hauptmenü hierzu auf "Help" klicken.



Der User Guide ist wie das Hauptmenü gegliedert und kann von Ebene zu Ebene geöffnet werden. Eine Suchfunktion ist auch integriert - hier kann mit Schlagworten gesucht werden.



WEB: Pure Storage (Pure1) Supportportal - Ticketsystem und Unterstützung *(erfordert registrierte FlashSysteme)


TEL: Pure Storage Telefonsupport: GER - (+49) (0)800 7239467; INTERNATIONAL - (+1) 650 7294088


WEB: Pure Storage Community


WEB: Pure Storage OFFICIAL Blog



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